08 Dezember 2015 ~ 0 Comments

Remote Desktop Server mit Ubuntu und xRDP

Um Windowsmaschinen entfernt verwalten zu können bietet sich das RDP (Remote Desktop Protocol) an, da dieses eine bessere Performance als VNC (Virtual Network Computing) bietet, welches schlechte Qualität bietet und langsam reagiert. Im Gegensatz hierzu ist die Qualität mit RDP in der Regel hoch und die Reaktionszeit gering.

Dennoch handelt es sich bei RDP um ein proprietäres Protokoll von Microsoft, so dass ein direkter Einsatz unter Linux nicht möglich ist. An dieser stelle bietet sich xRDP, ein OpenSource RDP-Server an, welches eine Art VNC über RDP anbietet, jedoch sehr viel effizienter als VNC ist.

Mit aktuellen Ubuntu-Desktop-Versionen scheint es jedoch, dass xRDP auf Grund er 3D-Beschleunigung nicht mehr funktioniert, so dass ein alternativer Desktopmanager notwenidg wird. Aus der Erfahrung an der Uni kenne ich XFCE als leichtgewichtige netzwerktaugliche Alternative.

xRDP und XFCE installieren

sudo apt-get update
sudo apt-get install xrdp
sudo apt-get install xfce4

Nun muss noch der Start angepasst werden:

nano /etc/xrdp/startwm.sh


#!/bin/sh
if [ -r /etc/default/locale ]; then
. /etc/default/locale
export LANG LANGUAGE
fi
startxfce4

Nun noch xRDP neustarten und alles sollte passen:

sudo service xrdp restart

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