25 Januar 2014 ~ 0 Comments

11.12. Dingokniffe

Heute heisst es um halb acht aufstehen und gemeinsam mit der Gruppe kochen – Rührei mit Tomaten, Toast und zwiebeln steht auf der Speisekarte. Mit leichter Verspätung fahren wir den Strand aufwärts in Richtung Indians Head, wo man aus etwas über hundert Metern fast senkrecht ins Meer blicken kann und dort oft Haie, Schildkröten und Rochen sieht. Haie gab es leider keine, dafür waren aber mehrere Schildkröten und Mantarochen gut zu sehen.

Nun stand der komplizierteste aber kürzeste Teil unserer Autofahrt an – wir mussten doch weichen Sand einen Berg hoch und blieben, wie viele der anderen Fahrzeuge mehrfach stecken, schafften es aber auf den dritten Versuch und konnten die fünf Minuten zu den Champagner Pools, einem durch Felsen eingeschlossenen kleinen Strand, der seinen Namen durch das herein schwappende Meerwasser hat. Auf dem Rückweg konnte ich das erste mal meine fahrerischen Fähigkeiten auf Sand erproben – eine super Gaudi, es fühlt sich an wie auf Schnee, nur dass das Auto fast von alleine in der Fahrspur bleibt. Zum Mittagessen gab es Wraps mit Salat und Bratenstreifen.

Unser letzter Zielpunkt des Tages war der, wie ihn Backpacker nennen, Lazy River, ein kleiner Bach der klares Trinkwasser führt und in dem man sich zum Strand treiben lassen kann. DAs Wasser schmeckte wirklich rein und war so klar, dass man ohne Probleme unter Wasser die Augen auf lassen konnte. Nach etwas Baden füllten wir oberhalb der Badestelle unsere Wasserkanister auf und ließen den Tag mit Frisbee spielen und Sonnenbaden ausklingen. Bevor es danach zum Camp ging fuhren wir zu einem kleinen Resort mit Supermarkt, um den Snackvorrat aufzustocken. Auf dem Rückweg (es ging einen Berg runter, auf dem 5 km/h Höchstgeschwindigkeit galten) fuhr unser Tourguide mit flotten 30 voraus und unsere Fahrerin versuchte ihm im selben Tempo zu folgen, kam dabei aber vom Weg ab und bewies dass man das Geländeauto auch auf zwei rädern fahren kann ohne umzukippen. Der Schreck hierüber stand allen Insassen und auch dem Guide im Führungsauto ins Gesicht geschrieben, aber es ist ja nichts passiert. Zum Abendessen gab es danach Steaks mit Salat, Alkohol und Party am Strand und in der Disco. Einer der englischen Mitreisenden schaffte es beim Kuscheln am Strand auch von einem Dingo gekniffen zu werden, wobei der Dingo nach dem Schrei wohl mehr Angst als der Engländer hatte.

 

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