03 Januar 2013 ~ 0 Comments

Abschied zum Geburtstag

Langsam wird es ernst, mein Flug nach Australien rückt näher und näher. Am ehesten habe ich es an meinem Geburtstag und an Weihnachten bemerkt. Meine Kammeraden aus der Wasserwacht haben sich zu meinem Geburtstag mit einem unvergesslichem Geschenk von mir verabschiedet. Zum Abschied gab es ein “Care-Package”, mit allerlei was man für Australien brauchen kann. Von der Mini-Zahnpasta bis hin zum Auswandern für Dummies war alles dabei (Nochmal tausend Dank an Andy, Doti und Galina :*:* – Ich hoffe das Schoko-Navi funktioniert und wird mich heile zu euch zurück leiten 🙂 ) (Separat auch vielen Dank an Andy, der mit für mein Flirten in Australien den Bro Code und das Play Book geschenkt hat, ich werde es schon auf mich ummünzen können^^). Aber auch meine besten Freunde haben sich hier eingereiht. So gab es zu Weihnachten “Down Under” bon Bill Bryson. Ein Buch, dass über de Erfahrungen und Erlebnisse in Australien erzählt, wobei ich zugegeben erst das erste Kapitel geschafft habe, ein geiles Buch. Man hat immer diesen OMG-Effekt, und ist fasziniert, was uns Bill mit diesem Buch näher bringt. Auch meine Familie reihte sich in die Tradition des Abschied-Nehmens ein. So gab es zum Geburtstag Australische Dollar und die Eheringe meiner geschiedenen Eltern als Notreserve, wenn ich mal verloren bin. Ich könnte heulen, was das angeht :’), so eine geile und liebevolle Idee. Aber ich möchte den Faden nicht ganz verlieren, habt ihr schonmal Australische Dollar gesehen?, da kann man durchschauen?!?!, die haben im Ernst ein kleines Sichtfenster drinnen. Als ich das erste mal diese $ in Händen hielt fühlte es sich doch an wie Spielgeld. Vor dem 2. Geschenk meiner Eltern, so lieb es doch ist habe ich auch etwas Angst es mitzunehmen, da es doch zu wertvoll ist. Wer hat schon die Eheringe seiner Eltern als “Eiserne Notreserve”. Die Angst sie zu verlieren ist einfach zu hoch, aber ich liebe sie dafür, dass sie sie mir geschenkt haben.

Aber auch meine eigenen Vorbereitungen gehen weiter voran, so habe ich nun ein Wohnheimszimmer gefunden. Was Australien von Deutschland unterscheidet ist hier primär der Mietzeitraum. Ein On-Campus-Wohnheim hat immer einen Mietzeitraum vom 1.1. bis zum 31.12. Leider komme ich erst zum 17.2. nach Australien, aber man kann sein Zimmer über die Verwaltung untervermieten lassen. Egal wie kompliziert der Weg bisher war, ich freue mich doch, dass ich nun ein gesichertes Bett und ein Zimmer habe, auch wenn es nicht wie ursprünglich geplant eine WG geworden ist.

Eine lustige Tatsache zum Schluss. In vielen kleinen Lokalen in Australien heißt es BYO, also bring your own, was bedeutet, dass man seinen eigenen Alkohol zum Essen mitbringen soll. Der wird einem dann vom Kellner serviert. Hintergrund hierfür sind die teuren Alkoholausschanklizenzen in Australien, so dass es sich für kleine Geschäfte eher lohnt einen “Einschenkservice” anzubieten als selbst Alkohol zu verkaufen…. Ein verrücktes Land….

PS: Habt ihr gewusst, dass Australien das Land mit dem größten Lebewesen und den meisten giftigen Tieren ist, dass es in Australien Tiere aus längst vergangener Zeit gibt, oder dass ein Premierminister beim Surfen verschwunden ist?

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