01 Dezember 2012 ~ 1 Comment

Kazuya goes down under

Hey Guys,mit diesem Beitrag möchte ich meine neue Kategorie einführen. Wie einige bereits wissen, werde ich im Februar für ein Austauschstudium nach Australien aufbrechen und naja, so kann ich meinen Freunden ein Update und anderen Austauschern gute Infos liefern.

Aber warum willst du denn nach Australien, England tut’s doch auch?!
Die Frage habe ich doch schon öfter gehört. Was treibt mich denn dazu, ausgerechnet die andere Seite der Weltkugel als Ziel für einen doch soooo langen Zeitraum auszuwählen? Ehrlich gesagt, so genau lässt es sich nicht sagen. Bei mir kam da einfach vieles zusammen. Ich habe mit einer mir sehr wichtigen Person einen solchen Streit gehabt, dass ich weit weg wollte, was mein Studium und die Studiengebühren nicht erlaubten. Parallel dazu haben mir zwei Bekannte erzählt, dass sie nun ins Ausland abhauen werden um sich die Welt anzuschauen. Den letzten Impuls gab mir schließlich wohl eine Partybekanntschaft, der Chris, der es schaffte uns alle 2 Stunden lang glauben zu machen, er wäre Australier. Er hat mir von seiner Zeit in Australien so viele schöne und positive Dinge erzählt, dass in mir der Keim dieser Idee wuchs. In diesem Zusammenhang gab es für mich in “Good-Old-Germany” vielerlei Konflikte, die mir eine “Republikflucht” nahelegten. Das braucht man nicht aufzählen, es langte um diese Entscheidung zu treffen. Außerdem wollte ich das schon immer mal.

Also machte ich mich auf die Suche und fand die Exchange Angebote meiner Homeuniversity. Und nach der Erkenntnis, dass Australien auf dem Kontinent Ozeanien liegt war ich doch schon weiter. Ich fand viele blöde Unterseiten, die bei jedem Informatiker mindestens Bauchschmerzen oder mehr auslösten. Aber ich fand sie

Das Schwierigste war für mich dann das Motivationsschreiben…. Da kann man ja schlecht schreiben, dass Deutschland doof ist und man mal was anderes probieren will, aber naja, wenn man an seine Zukunft denkt und was man wie plant klappt das alles. Ich werde mein Schreiben vllt., wenn es jmd. will auch hier partiell veröffentlichen. Das zweite Problem, das einem bei einem Teilstipendium, wie sich der universitäre Austausch schimpft, entgegenkommt, ist das der Gutachten. Man braucht an der LMU hier zumindest 2 Gutachten in Flusstext und Zusammenfassung. Da war es doch mein Glück, dass ich durch Praktikum und aktive Mitarbeit oder Tätigkeit am Lehrstuhl drei Professoren kannte, die meinen Namen kannten .

Darauf ging es los, alles gedruckt und abgegeben….

….

..

Nach Tagen des Zitterns kam dann die Mail, dass ich zum Bewerbungsgespräch auf Englisch (-.- ) eingeladen wurde. Was schafft so ein Chaot wie ich natürlich? Genau, man ist pünktlich da, aber wartet im falschen Raum, bzw. sogar im falschen Gebäude. Das war der schnellste Gebäudewechsel meiner Unikarriere. Aber mei – nach einem sehr angenehmen längeren Gespräch wurde ich entlassen und dachte ich hätte es vergeigt…….
*nächster Teil im nächsten Teil*

 

One Response to “Kazuya goes down under”

  1. Jahanara 30 Dezember 2012 at 20:16 Permalink

    BIN ICH?
    Für dich bin ich mutig, sagst du – ich kann es nicht nachvollziehen für ihn bin ich ganz besonders, grenzenlose Begeisterung – seine Empfindung erreicht mich nicht für sie rede ich zu viel, hilfloses Schweigen – künstliche Pausen als mein Mund aufmach
    für sie für manchen bin ich arrogant, heimliche Ablehnung – von mir erfüllt für uns leiste ich viel, wohlwollende Anerkennung – mein Labsalfür euch frage ich zu viel,eure verärgerte Miene – meine Auslegung.
    Für andere bin ich Kamerad,Treue und Verlässlichkeit – oft stoße ich an meine Grenzen für manche bin ich Vorbild ihr Bild von mir Wunschvorstellung von Stäke
    Für viele bin ich sichtbar, viele Ansichten – ist auch nur eine passende dabei für alle bin ich etwas für jeden etwas anderes für mich bin ich ratlosbin ich, was andere von mir erwarten?
    Bin ich, was andere in mir sehen? Bin ich, was von ihnen bei mir ankommt? Mein Selbstverständnis nur ein Widerhall ihrer Empfängnis?
    Meine Wahrnehmung nur doppelt gespiegelte Wirklichkeit?
    Mein Handeln nur vorauseilender Gehorsam?
    Bin ich nicht immer dieselbe?
    Im Spannungsfeld zwischen Begeisterung und Ablehnung zerreidft meine Welt.a9 dru10.10.04


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